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Bericht Spielmannszug Nordengerland 2011
Schauen wir, der Spielmannszug Nordengerland, auf das Jahr 2011 zurück, so fallen uns viele schöne und lustige Situationen ein.
Natürlich waren wir, wie jedes Jahr, auf vielen Festen: Dazu gehörten zum einen vereinsexterne Veranstaltungen wie zum Beispiel das Stadtmusikfest in Enger, das Schützenfest in Hunnebrock-Hüffen-Werfen, das Kinderschützenfest in Westerenger, das Schützenfest in Lenzinghausen und der Weihnachtsmarkt der Dorfgemeinschaft Bünde. Zum anderen waren viele Veranstaltungen von unserem eigenen Verein dabei: Der Frühlingsball, Geburtstage, das Aufstellen des Maibaums, das Bierkönigsfest, natürlich das Schützenfest, das Oktoberfest, der Winterball, die Jahresabschlussfeier, etc.
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Wir traten auch auf Geburtstagen auf, zu denen der Spielmannszug extra eingeladen wurde: So beispielsweise Feiern von Vereinsmitgliedern wie Horst und Lena und der Geburtstag des Hunnebrocker Schützenkönigs Gerhard.
Desweiteren waren wir zum Beispiel zusammen bowlen, belegten einen Trommler-Workshop (inklusive Flötistinnen) und waren einige Male zusammen essen.
Zwei Ereignisse stachen auch dieses Jahr wieder besonders hervor: Zum einen, wie oben schon erwähnt, das alljährliche Schützenfest, und zum anderen der Ausflug nach Emden.
Für das Schützenfest 2011 probten wir für Sören, König 2010 / 2011 und Spielmannszugsmitglied zugleich, zwei neue Lieder ein. Auch wenn „Hoch Heidecksburg“ anfangs auf mehr Ablehnung als Begeisterung bei uns Spielleuten traf, wurde das Lied zunehmend besser aufgenommen und auch von den anderen Schützen gerne gehört.
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Für uns Spielleute hieß es am Schützenfestmontag wieder: Treff um fünf Uhr am Schützenheim. Wecken startet um sechs Uhr. Dieser Morgen stand für uns ganz unter dem Motto des Älterwerdens. Trotz der Tatsache, dass wir nun alle Oma und Opa waren, waren wir, im Gegensatz zu den Jahren davor, früher beim Treffpunkt mit den anderen Schützen als erwartet. Beim Marsch vom Königspaar ins Schützenheim zum Frühstück führte eine Rollstuhlfahrerin, wenn das Gefährt auch mehr ein Muss war, die Schützen an.
Die drei Schützenfesttage bereiteten wieder viel Spaß und wir freuen uns auf das Schützenjahr 2012.
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Im September fuhren wir, der Spielmannszug, gemeinsam mit der Schützenjugend, ein Wochenende nach Emden.
Zum Leid einiger Mitglieder trafen wir uns schon um acht Uhr am Schützenheim um bald darauf mit dem Bus Richtung Nordsee aufzubrechen. Auf dem Hinweg wurde die gute Stimmung durch viel Gesang unterstützt; so kamen wir gegen halb zwölf gut gelaunt in Greetsiel, unserem ersten Programmpunkt, an. Dort aßen wir gemeinsam zu Mittag. Da die Portionen im Restaurant sehr gewaltig waren, konnte unser Lieblingsspruch „Auf drei rennen wir, so wie gestern, ja?“ leider nicht in die Tat umgesetzt werden.
Um unsere aufgenommenen Kalorien wieder abzutrainieren, hatten wir nach dem Essen die Wahl zwischen Treetboot- und Kanufahren. Das gegenseitige Nassspritzen mit Wasser war aufgrund des sonnigen Wetters nicht allzu tragisch. Beim Eisessen, welches dieser sportlichen Betätigung folgte, wurde uns die Weisheit gelehrt, dass man schneller essen muss, damit das Sättigungsgefühl nicht so schnell einsetzt.
Anschließend fuhren wir zur Jugendherberge nach Emden. Obwohl unser „lebendes Navi“ einige Schwierigkeiten hatte, und sich der Weg vom Parkplatz des Busses bis zur Herberge endlos zu ziehen schien, kamen wir letztendlich heile an. Aus den genannten Gründen waren wir abends nicht abgeneigt, reichlich Proviant zu uns zu nehmen. Nach einem schönen Zusammensitzen spazierten wir gemeinsam in die Stadt, in der wir ungewollt „unangenehme Bekanntschaften“ schlossen. Nach einem weiteren gemütlichen Zusammensein splittete sich die Gruppe in zwei; die einen gingen in die Herberge, die anderen blieben noch etwas in der Stadt. Trotz der Aufteilung hatten beide Gruppen ihre traditionelle „Nachtwanderung“. In der einen Gruppe bekamen verschiedene Vor- und Nachnamen auf einmal ganz andere Bedeutungen...
Durch ein gewaltiges Gewitter und viel Regen in der Nacht wurde der Schlaf vieler hinausgezögert. Nichtsdestotrotz gab es am nächsten Morgen pünktlich um acht Uhr Frühstück.
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Im Anschluss fuhren wir nach Norddeich, wo wir gegen zehn Uhr im Erlebnispark ankamen. Dort konnten wir zum einen in den Abenteuergolfpark und zum anderen in den Irrgarten, der auch „der irre Garten an der Nordsee“ genannt wird.
Nach den sportlichen Aktivitäten, sowohl psychisch als auch physisch, ging es zum Strand und anschließend zur Pizzeria. Durch die Bedienung wurde dann auch das Mittagessen sehr unterhaltsam: Laut ihr gab es keine Toiletten, sie stellte ein Bein und auch Dirks Kopf musste leiden.
Auf der sich anschließenden Rückfahrt entstanden von einigen, die ein Nickerchen hielten, sehr interessante und auf jeden Fall sehr lustige Fotos; zum Beispiel wurden aus Nichtrauchern laut der Fotos auf einmal Raucher. Gegen Abend kamen wir dann gut gelaunt in Enger an. Allmählich konnten wir auch die CD, die während des Busfahrt gefühlt tausend Mal gespielt wurde, auswendig.
Wir freuen uns auf ein gemeinsames Jahr 2012! :)
Text: Monique Junkereit
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weitere Bilder von 2011
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